COACH UND INGENIEUR

MIT OFFENEM HERZ,

PRÄZISEM VERSTAND,

UND HOHER PROFESSIONALITÄT

Warum arbeitest Du als Coach?

Ich habe selber die Erfahrung gemacht, wie sehr mir eine gute Coachin dabei geholfen hat, mein Leben „besser“ zu machen. Dabei meint „besser“ nicht „monetär erfolgreicher“ (was ja ein Scharlatan-Versprechen vieler unseriöser Coaches ist), sondern bewusster für das Jetzt, resilienter bei Rückschlägen oder kraftvoller in der Abgrenzung – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Zusammengefasst könnte man vielleicht sagen, mein Leben hat an Lebendigkeit gewonnen. Wenn ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass meine Klient:innen ähnliches erfahren können, ist das eine sehr erfüllende Arbeit.

Wie arbeitest Du? Bist Du ein systemischer Coach?

Ich arbeite in erster Linie nicht bewertend. Ich habe also keinen absoluten Maßstab dafür, wie etwas (ein Verhalten, eine Emotion, ein Gedanke) richtig oder falsch ist. Stattdessen forsche ich gemeinsam mit meinen Klient:innen daran, was im eigenen Verhalten und Erleben funktional oder dysfunktional sein könnte. Es geht also darum, immer den Kontext mit im Blick zu haben und dafür zu sorgen, dass nicht meine eigene Erfahrung zum Maßstab wird. Insofern arbeite ich absolut systemisch. Allerdings nicht nur. Mein Hintergrund nennt sich „Metatheoretisch“ (mehr dazu >hier) und beinhaltet neben systemischen Ansätzen auch Elemente aus der Gestalttherapie, der Psychoanalyse, der Bindungsforschung oder der Transaktionsanalyse.

Was qualifiziert Dich als Coach?

Zwei wichtige Säulen: Einerseits arbeite ich seit vielen Jahren daran, mich selbst besser kennenzulernen. Zusammen mit meiner Coachin habe ich hier denke ich wirklich tief erforscht, was in mir in ganz unterschiedlichen Kontexten emotional und kognitiv passiert. Das ist als Coach höchst relevant. Ich muss z. B. wissen, wo meine Trigger sind, um meine Reaktion auf Aussagen von Klient:innen einordnen zu können. Nur so kann ich meine Resonanzfähigkeit im Coaching-Prozess als nützliches Instrument einsetzen. Andererseits braucht es eine Orientierung im Coaching-Prozess, um schneller und bewusster Hypothesen zu bilden und Interventionen zu setzen. Die habe ich in herausragender Weise bei Hephaistos kennengelernt. Die 8 Leitprozesse sowie das Arbeiten mit Repräsentanzen (Näheres >hier) liefern eine tolle Grundlage.

Sprichst Du mit Deinem Angebot eine spezielle Zielgruppe an?

Prinzipiell steht für mich immer der Mensch im Fokus.  Inklusive all seiner Möglichkeiten und Beschränktheiten, dem Verstand, der Körpersprache und dem Bild von der inneren und äußeren Welt. Oft sind meine der Klient:innen aus der Business-Welt. Ich habe Projekt-Leiter, Führungskräfte oder Fachexperten gecoacht, aber auch Studenten oder Freelancer. Durch meine jahrzehntelange Arbeit als Berater und Trainer kann ich mich sehr schnell in die „Welt“ von Klient:innen eindenken und Anschluss finden. Dies hilft mir sehr dabei, schnell auf „eine Wellenlänge“ zu kommen, also eine tragfähige Beziehung aufzubauen und miteinander in Kontakt zu kommen.

Was war Dein bislang frustrierendstes Erlebnis als Coach?

Ich hatte vor mehr als 10 Jahren den Auftrag eines Personalentwicklers in einem Energie-Konzern, einen Mitarbeiter zu coachen. Er sollte auf seine Führungsrolle, die er neu übernehmen würde, vorbereitet werden. Allerdings sah der Mitarbeiter auch nach mehreren Sessions keine Notwendigkeit, sich zu verändern. Dem Coaching hatte er wohl nur zugestimmt, weil er aus politischen Gründen HR gegenüber nicht Nein sagen wollte. Mit meiner heutigen Erfahrung würde ich sagen: Da habe ich alles falsch gemacht. Ich versuchte, Änderungsbedarf an ihm festzustellen, stieß aber (zurecht) nur auf Widerstand. Ich thematisierte nicht, wieso er denn dem Coaching zugestimmt hatte, obwohl er selber eigentlich gar keinen Bedarf sah. Ich habe das Coaching viel zu spät beendet.

Und was war eine positive Coaching-Erfahrung?

Wir hatten 12 Sessions, verteilt über gut 10 Monate. Das Anliegen des Klienten war, besser mit dem Stress in der Arbeit umgehen zu können. Mein Klient hat nach etwa 6 oder 7 Monaten bemerkt, dass er nicht nur in seinem Bürojob weniger oft gestresst ist, sondern dass sich auch Konflikte mit seiner 10jährigen Tochter z. B. während Videocalls deutlich verringerten. Er konnte deutlich besser seine eigenen Bedürfnisse regulieren und gleichzeitig die seiner Tochter erfüllen. Das hat mich sehr berührt.

Mein Coaching-Ansatz

Ich unterstütze meine Klient:innen dabei, gewünschte Veränderungen zu erreichen. Wir schauen zusammen, was die Veränderung behindert und arbeiten daran, diese „Bremse“ zu lösen. Ich bewerte nicht, sondern beobachte, spüre, ordne ein und irritiere Sie kontaktvoll. Sie entwickeln Verständnis, Kompetenzen und Regulationsfähigkeit. Das macht mein Coaching langfristig wirksam.

Die Basis hierfür hat meine Ausbildung zum zertifizierten Coach bei >Hephaistos (>DBVC-zertifizierte Ausbildung) gelegt.

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